#Outdoor-Sommer-Special I Babyhaut im Sommer

Sommerzeit ist Ferienzeit. In diesem Jahr geht’s bei euch wahrscheinlich nicht ans Mittelmeer, sondern an den genauso wunderschönen Ost- oder Nordseestrand. – Man spürt die Sonne schon förmlich auf der Haut und hat die Möwenschreie im Ohr… hach, herrlich! Jetzt müsst ihr aber bei der Pflege eures Babys ganz besonders vorsichtig sein. Denn die ohnehin empfindliche Babyhaut muss unbedingt vor der Sonne geschützt werden. In den warmen Monaten neigt sie auch eher zu Irritationen. Daher ist es besonders wichtig, dass ihr Produkte ohne Zusatzstoffe benutzt.
Wir haben bei diesem wichtigen Thema bei der Hebamme und Expertin für WaterWipes Claudia Purzer nachgefragt. Nachfolgend gibt sie euch Tipps zum Thema Babyhaut im Sommer.

Wie pflege ich die Haut meines Babys im Sommer bzw. im Urlaub?

Claudia: Die Babyhautpflege im Sommer geht über das Eincremen hinaus. Es gilt: so wenig Sonne wie möglich. Wurde tagsüber Sonnencreme verwendet oder war man mit dem Baby im Meer oder Pool schwimmen, sollte man die Haut unbedingt mit Wasser und hier ausnahmsweise mit einer milden Babywaschlotion von Rückständen befreien. Doch egal ob Sommer oder Winter, bei der Babypflege gilt: weniger ist mehr. Deshalb sollten Eltern bei allen Pflegeprodukten für ihre Kleinen darauf achten, dass diese möglichst wenig Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe enthalten.

👉 WaterWipes konzentrieren sich auf das Wesentliche und verzichten auf unnötige Zusätze. Die Feuchttücher von WaterWipes sind die einzigen Baby-Feuchttücher die nur aus zwei Inhaltstoffen, nämlich aus 99,9 Prozent Wasser und einem Tropfen Fruchtextrakt bestehen. Jedes einzelne Feuchttuch enthält durch ein spezielles Verfahren gereinigtes, gefiltertes und entkalktes Wasser. Das Feuchttuch fühlt sich weich an und reinigt effektiv. Ideal für die empfindliche Haut von Babys, Neugeborenen und Frühchen – und damit eine super Alternative zu Watte und Wasser.

Warum ist Sonnenschutz gerade für Babys so wichtig?

Claudia: Die Haut Ihres Babys ist noch viel dünner und ungeschützter, der Säureschutzmantel ist noch nicht so ausgebildet wie bei einem Erwachsenen. Deshalb muss Babyhaut ganz besonders gut vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei den Kleinen sind die körpereigenen Schutzmechanismen gegenüber UV-Strahlen noch nicht optimal entwickelt: je jünger das Kind, desto weniger schützende Hornhaut und Pigmentierung ist vorhanden, dadurch ist die Barrierefunktion nicht voll ausgeprägt und die Sonnenempfindlichkeit der Haut erhöht. Die Talgdrüsen bilden im Kindesalter nur einen geringen Fettfilm auf der Hautoberfläche. Säuglinge bilden weniger Schweiß und da Schweiß etwas UV-Licht absorbieren kann, fehlt bei Babys auch dieser Schutz. Das ist auch der Grund, warum Babys im ersten Lebensjahr überhaupt nicht der direkten UV-Strahlung ausgesetzt werden sollen. Bei den ganz Kleinen lässt sich der Sonnenverzicht leicht regeln, aber sobald sie laufen und spielen, verbringen die Kinder natürlich gerne viel Zeit im Freien.

Wie schütze ich mein Baby am besten vor der Sonne?

Claudia: Selbst die beste Sonnencreme schützt nicht komplett. Bis zum Alter von zwei Jahren besser auf Sonnenschutzpräparate mit Mikropigmenten zurückgreifen. Diese sind auf mineralischer Basis und reflektieren die UV-Strahlen. Nicht von der Verpackung blenden oder verleiten lassen, sondern prüfen, was drin ist! Das Produkt hierfür auch „umdrehen“ und Inhaltstoffe kritisch anschauen und hinterfragen. Auf chemische Zusätze, wie Duftstoffe und Konservierungsmittel so weit wie möglich verzichten. Die Sonnencreme immer eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien auftragen. Nach dem Plantschen im Wasser muss das Baby wieder neu eingecremt werden.

Der beste Schutz bleibt die Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung durch Aufenthalt im Schatten oder Tragen von UV-Schutzkleidung. UV-Kleidung kann einen höheren und länger wirksamen Sonnenschutz als Sonnenschutzcreme bieten. Beim Kauf auf die Kennzeichnung nach dem Standard-UV „801 Australischer Standard“ achten. Jede Kleidung vor dem ersten Tragen immer mindestens einmal waschen, um möglichst viele Farbstoffe und Giftstoffe zu entfernen. Eine Strandmuschel und ein Sonnensegel für den Kinderwagen bieten außerdem Schutz am Strand, im Park oder unterwegs.

Und dann ist es doch passiert: mein Baby hat einen Sonnenbrand. Was ist jetzt zu tun?

Claudia: Die Vermeidung von Sonnenbränden im Säuglingsalter ist besonders wichtig, aufgrund der Gefahr von Spätschäden der Haut. Sollte das Baby einen Sonnenbrand erleiden, muss umgehend ein Kinderarzt oder eine Hautarztpraxis aufgesucht werden. Auf keinen Fall selbst mit Hausmittelchen herumexperimentieren!

Ob im Urlaub oder zu Hause – steigende Temperaturen können Babys ganz schön zu schaffen machen. Wie sorge ich dann für die richtige Wohlfühltemperatur für mein Baby?

Claudia: Da die Temperaturregulierung über die Haut eines Säuglings kaum funktioniert, unbedingt darauf achten, dass ein Baby nicht überhitzt. Der Kopf eines Neugeborenen macht gut ein Viertel seiner gesamten Körperoberfläche aus, deshalb immer eine Kopfbedeckung mit UV- Schutz und Nackenschild aufsetzten und im Kinderwagen ein Sonnensegel verwenden, sowie auf eine ausreichende Belüftung achten. Auch genügend Flüssigkeitszufuhr ist enorm wichtig.

Wir hoffen, ihr seid jetzt gut vorbereitet?! Viel Spaß bei der Familienauszeit am Strand ihr Lieben. ⛱

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