Schnupfen bei einem Säugling

Es ist nicht selten, dass Säuglinge oft unter Schnupfen leiden, oder eine leichte Erkältung haben, dann arbeitet das Immunsystem auf vollsten Niveau und das Baby ist unruhig und unzufrieden. Ebenfalls kann es schlechter einschlafen, da es wenig Luft bekommt und Schwierigkeiten beim Atmen hat. Wenn das Baby dazu noch einen Schnuller benutzt ist es noch schwerer richtig zu atmen. Selbst Essen und Trinken ist für den Säugling dann eine sehr anstrengende Angelegenheit.

Wie erkenne ich den Schnupfen bei einem Säugling:

  1. Das Baby hat eine laute Atmung und röchelt.
  2. Die Augen sind glasig und eventuell rot.
  3. Die Nase ist verstopft, es bildet sich immer wieder Schleim der fest sitzt, oder auch rausläuft.
  4. Das Kleine ist unruhig und schläft schlechter, trinkt vielleicht auch weniger, oder weint häufiger.
  5. Es kann auch zu einer erhöhten Körpertemperatur kommen.
  6. Husten und häufiges Niesen sind ebenfalls Anzeichen, dass das Kind Schupfen, oder eine Erkältung hat.

Tipps gegen den Schnupfen:

  • Die Säuglingsnasentropfen helfen beim Abschwellen mit einer Kochsalzlösung.
  • Engelswurz-Salbe unter das Näschen auftragen, hilft beim Durchatmen.
  • Viel Ruhe und Schlaf helfen dem Baby den Schnupfen zu überwinden.
  • Ebenfalls wichtig ist viel Trinken, also Flüssigkeit (Wasser und zuckerfreier Tee) das ist gut für die Schleimhäute.
  • Mit einem dünnen Wattestäbchen vorsichtig versuchen den Schleim zu entfernen.
  • Wasserdampf, löst Husten und hilft auch bei Schnupfen.
  • Nasensauger, bitte nur ganz vorsichtig anwenden, kann die Schleimhäute reizen und bring auch nicht immer etwas.
  • Bei Fieber ab 38,5°C Fieberzäpfchen, oder Fiebersaft vom Kinderarzt verschreiben lassen.

Schlafrituale für mein Baby

Oftmals ergeben sich nach der Geburt Probleme, das Baby schläft lieber tagsüber, oder fast gar nicht.  Aber für eine gesunde Entwicklung sollten Babys ca. 15 Stunden pro Tag schlafen. Natürlich ist jedes Baby einzigartig und hat seinen eigenen Rhythmus somit sollte man sich nicht gleich Gedanken machen wenn das Schlafen nicht auf Anhieb klappt. Generell sollte man im Schlafraum auch darauf achten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, um die 18 °C ist optimal und das Baby sollte nicht zu warm eingepackt sein, denn eine Überhitzung ist für ein Baby gefährlich und kann zum Tod führen. Kleine und schöne Schlafrituale helfen dem Baby beim einschlafen:

Schlafrituale

  1. Wichtig ist es das Kind zu zur gleichen Zeit ins Bett zu bringen damit ein Rhythmus entsteht und das Baby weiß „jetzt ist Schlafenszeit“. Diese Zeiten sollten auch von den Großeltern und Babysittern eingehalten werden, damit das Baby nicht durcheinander kommt.
  2. Umso mehr das Baby wahrnimmt, umso schwerer ist es von den Eltern zu trennen, oftmals hilft ein Kuscheltier das Alleine sein zu überwinden.
  3. Schön ist es auch mit dem Baby zu kuscheln, es zu streicheln und ein Küsschen zu geben beruhigt das Kind auch.
  4. Natürlich sind ein gute Nachtlied, oder eine Bettgeschichte ebenfalls schöne Schlafrituale für das Baby. Es hört die vertraute Stimme von Mama oder Papa und wird so in den Schlaf gebettet.
  5. Wichtig ist auch das Baby einige Zeit vor dem Schlafengehen von den Alltagslärm und Stress runterzuholen, kein Fernsehlärm, kein Besuch und keine wilden Tobstunden, dann kommt das Kind schneller zur Ruhe.
  6. Das Kuschelritual ist nicht nur schön für das Baby, sondern auch für die gestressten Elternteile. Man verbringt intensive Minuten mit seinem Kind und vergisst den Alltagsstress.
  7. Ebenfalls sollten die Schlafrituale immer dieselben sein, damit das Kind weiß jetzt geht’s ins Bett. Ob Zimmer abdunkeln, den Schlafanzug anziehen, Kuscheln, oder auch die Gute-Nacht-Geschichte es sollte immer gleich ablaufen. Natürlich ändern sich die Rituale im Laufe des Kindesalter, aber für den Anfang sind feste Fragmente sehr wichtig.
baby am schlafen
Baby am Schlafen

Stillkissen

Sie benötigen noch ein Stillkissen und wissen nicht genau auf was Sie achten sollten, oder was ein gutes Stillkissen ausmacht? Hier finden Sie Tipps und Ratschläge für den Kauf eines Stillkissens, denn dieses Kissen begleitet Sie eine lange Zeit, von der Schwangerschaft an bis hin zum Kleinkindalter.

Wofür benötigt man ein Stillkissen?

Ein Stillkissen ist nicht nur für das Stillen optimal, sondern auch schon während der Schwangerschaft. Oft weiß man nicht mehr wie man sich am besten hinlegen soll, denn der Bauch ist im weg, oder man hat an verschiedenen Stellen Schmerzen, mit einem Stillkissen kann man bequemere Liegepositionen für sich ausmachen. Man kommt schneller in den Schlaf, findet im Nu Entspannung und Ruhe. Wenn dann das Baby da ist, ist das Stillkissen natürlich sehr komfortabel und unersetzlich für gemütliche, sowie lauschige Stillstunden mit dem Baby.  Somit rentiert sich dieses für die Stillzeit absolut, man wird entlastet und hat daheim einen sanften Begleiter. Später kann man das Stillkissen als Tobekissen, Sitzkissen, oder auch zum Schlafen und Spielen verwenden.

  • Stillkissen
  • Schlafkissen/Schlummerkissen
  • Sitzkissen
  • Tobekissen
  • Bettumrandung/Babynest

Worauf man beim Kauf des Stillkissens achten sollte?

Wichtig ist, dass das Stillkissen schadstofffrei ist und auch absolut schadstofffreie Materialien verwendet werden. Die Füllung aus Hohlfaser oder Microperlen eignen sich am besten, denn diese passen sich sehr gut an die jeweiligen Positionen an. Man kann auch auf die Testergebnisse vom Ökotest-Magazin, oder vom TÜV Rückschlüsse ziehen, welches Kissen denn wirklich frei von Schadstoffen ist und somit als Begleiter geeignet ist.

Verschiedene Arten von Stillkissen:

Das klassische Stillkissen mit diversen Längen, die Füllung sollte austauschbar sein, oder auch zum Nachfüllen. Die Bezüge können in verschiedenen Designs erworben werden und sollten ebenso schadstofffrei sein.

Der Stillmond hat eine etwas gebogenere Form ist kleiner und somit etwas handlicher, je nachdem welche Körpergröße man hat sollte man testen welches Kissen und welche Form einem am besten liegen.

Die Marke Theraline bietet ebenfalls noch kuschelige Plüschmonde an, die sich für einen entspannten Schlaf und Liegepositionen eignen. Generell kann man Theraline sehr weiterempfehlen die Stillkissen sind hochwertig, ohne jegliche Schadstoffe und sind geprüft.

 

Bildquelle: 156096 © dagmar schmidt, pixelio.de

Baby Zahnpflege – Milchzahn

Das große Angebot von Baby Zahnpflege Produkten bringt einem zum Grübeln, was ist denn überhaupt sinnvoll, was benötigt man wirklich? Brauchen Milchzähne überhaupt Pflege? Oh ja, schon beim Zahnen fängt es an und ab dem ersten Milchzahn muss fleißig geputzt werden.

Das Zahnen

Oft fängt das Baby ca. ab dem 5-6 Monat an zu Zahnen, häufig treten damit auch unangenehme Beschwerden auf. Symptome wie Fieber, Schmerzen, Durchfall, Ausschläge, Schlaflosigkeit, oder extremer Speichelfluss können dem Baby ganz schön zusetzten und schlaflose Nächte bringen. Dagegen gibt es spezielle entzündungshemmende, pflanzliche Tinkturen die gegen die Schmerzen ankämpfen, ebenso sind gekühlte Beißringe (hochwertige, ohne Weichmacher und PVC) sehr gut zur Schmerzlinderung. Ebenfalls sollte man auf die Flüssigkeitszufuhr des Babys achten, diese sollte immer ausreichend vorhanden sein. Außerdem ist es wichtig einen guten Kinderarzt aufzusuchen falls die Beschwerden nicht schnell weggehen, oder man sich unsicher ist. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Fingerling, mit diesem kann man den Gaumen des Babys massieren, dies ist oftmals sehr angenehm für das Kleine besonders kurz vor dem Milchzahn Durchbruch. Natürlich muss der Fingerling immer gut ausgewaschen werden vor der nächsten Anwendung.

Der erste Milchzahn

Der erste Milchzahn sollte gut gepflegt werden, dafür gibt es spezielle Übungssets (Lernsets), diese sind meist mit Plastiknoppen und einem passenden Griff für das Baby ausgestattet. Darauf kann das Baby beißen und sich schon an die Zahnbürste gewöhnen. Nach einem Lernset kann man das Baby an die Zahnbürste leichter gewöhnen am besten bindet man es in ein schönes Ritual ein vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen. Anfangs benötigt man nicht unbedingt Zahncreme, aber wenn der Milchzahn komplett draußen ist sollte Kinderzahncreme verwendet werden, denn diese haben nicht so einen hohen Fluorid Gehalt (z.B. Kinderzahngel von Weleda).

Wochenbett – Erholung für die Mutter

Was bedeutet eigentlich der Begriff Wochenbett? Die Mutter und das Kind sollen sich an einander gewöhnen, ebenfalls soll die Mutter und das Baby sich nach der anstrengenden Geburt ausruhen und erholen, insbesondere wenn die Geburt mit Komplikationen verlaufen sein sollte: dafür gibt es dann das Wochenbett. Die Hormone der Mutter pendeln sich mit der Zeit wieder ein, Gefühlsschwankungen lassen nach einer Weile nach und in dieser Zeit-Periode sollte die Frau Ihren Gefühlen freien Lauf lassen können, sich wieder einpendeln und ein Gleichgewicht finden.

Tipps für ein entspanntes Wochenbett

Ruhe

Empfangen Sie nicht zu viel besuch, sondern genießen Sie die Zeit mit Ihrem Baby und eventuell Partner. Lassen Sie sich bekochen, schicken Sie Ihre Mutter für Sie einkaufen, halten Sie sich mit Hausarbeiten zurück und delegieren diese am besten weiter, so können Sie sich schon Freiräume für Sie und Ihr Neugeborenes schaffen.

Kraft der Natur – Heilung

Lavendel kann man auf verschiedene Art und Weise verwenden und zwar kann man ein Sitzbad (á 10min) am Tag nehmen, oder man kann nach den Toiletten-Besuchen mit Wasser und Lavendel-Öl nachspülen, das hilft bei der Heilung.

Für die Rückbildung und Mitwirkung beim Wochenfluss kann man sich einen Rückbildungstee mit Frauenmantel, Melisse und Hirtentäschel in der Apotheke mischen lassen, dieser hilft bei starkem Wochenfluss.

Sonnenblumen-Öl kann man sehr gut für Bauchmassagen verwenden es wirkt straffend, die Massage regt den Darm an und unterstützt bei der Rückbildung.

Sheabutter versorgt und pflegt wunde und rissige Brustwarzen.

Auf den Bauch legen

Versuchen Sie sich auf den Bauch zu legen, am besten legen sie sich ein weiches Handtuch zwischen Schambein und Nabel, dass hilft bei der Rückbildung der Gebärmutter. Bei einem Kaiserschnitt kann man diese Rückbildung auch machen, falls Schmerzen auftreten sollte man allerdings damit aufhören.

Kompressen für die Brust

Oftmals kommt es am Anfang beim Stillen zu Brustschmerzen, oder die Brustwarzen werden wund. Machen Sie sich Quark-Wickel, cremen Sie Ihre Brust mit Traumeel-Salbe ein, oder kaufen Sie sich Brust-Kompressen in der Apotheke.

Verzichten Sie auf Diät, Koffein und Alkohol

Bitte machen Sie während des Wochenbetts keine Diät, denn durch das Stillen werden sehr viele Kalorien verbraucht, somit nimmt der Körper automatisch ab. Ebenfalls sollte man noch auf Alkohol verzichten zumindest in den ersten Wochen der Stillzeit. Genauso sieht es mit Koffein aus, dieser benötigt auch eine gewisse Zeit um abgebaut zu werden.

Tipps für den Endspurt – kurz vor der Geburt

Warten auf das Baby, aber bitte entspannt….

So kurz vor der Geburt geht es vielen Frauen nicht mehr ganz so gut, bewegen und vieles anderes ist kein Zuckerschlecken mehr. Außerdem werden verschiedene Schwangerschaftsbeschwerden oftmals mehr im letzten Drittel, wie Rückenschmerzen, schwere und angeschwollene Beine und Hände mit Wasser-Einlagerungen, Bücken und schnelle Bewegungen und schlechter Schlaf. Hier finden Sie einige Tipps für den Endspurt und das letzte Schwangerschaftsdrittel zu erleichtern.

Leichte und entspannte Beine

Legen Sie vermehrt die Beine hoch und massieren Sie die betroffenen Stellen mit einem hochwertigen ätherischen Öl, am besten mit entwässernder und durchblutender Wirkung. Ginster und Geranium haben diese Eigenschaften beispielsweise.

Guter und ruhiger Schlaf

Merken Sie auch, dass Schlafen immer schwerer wird, mal zieht es in den Bauch, dann macht sich das Baby durch „Liebes-Tritte“ bemerkbar, Alpträume kommen immer wieder, Sodbrennen bringt einen dazu im Sitzen zu schlafen, das Baby drückt auf die Blase und man muss sehr oft zur Toilette. Mit wenigen Mitteln können Sie Ihren Schlaf wieder entspannter und ausgeglichener gestalten. Machen Sie sich einen „Abend-Gute-Nacht-Tee“  der beruhigend und wohltuend harmonisch auf Sie wirkt, das kann eine spezielle Mischung aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Thymian und Johanniskraut sein, oder auch ein guter Melissen Tee, probieren Sie aus was Ihnen gut bekommt. Außerdem gibt es homöopathische Präparate die einen ruhiger machen und zum Schlaf verhelfen, erkundigen Sie sich doch mal bei der Hebamme oder in der Apotheke. Probieren Sie mit Ihrem Stillkissen eine bequeme Schlafposition zu finden das hilft oft weiter. Auch ein warmes und angenehmes Bad mit einem entsprechenden Badezusatz (Melisse, Baldrian, Lavendel….) lässt Ihren Körper und Geist entspannen.

Leichtes Bücken

Am besten Bücken Sie sich wenn Sie den Kniestand machen, hiermit können Sie leichter Dinge wieder aufheben und Sie bekommen dadurch keine Rückenschmerzen.

Entspannung der Beckenmuskulatur

Um die Beckenmuskulatur zu lockern und dehnbarer zu machen wird oft Himbeerblätter-Tee getrunken. Dieser sorgt für Entspannung der Beckenbodenmuskulatur und der Gebärmutter, ab der 34. Schwangerschaftswoche kann der Tee getrunken werden. Es können davon allerdings Wehen ausgelöst werden, falls das der Fall sein sollte pausieren und eventuell ab Woche 38. wieder damit anfangen. Zudem kann ein Heublumen Bad ab der 36. Schwangerschaftswoche das Dammgewebe lockern und weicher machen, ebenso wie eine Damm-Massage mit einem speziellen Öl.